Unsauberkeit und Stress durch Vermissen?

Wie verstehe ich meine Katze?
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moinaffe
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Registriert: So 30. Jun 2024, 14:03

Unsauberkeit und Stress durch Vermissen?

Beitrag von moinaffe »

Hallo alle zusammen!

Nicht nur mein erster Beitrag in diesem Forum, sondern überhaupt.
Da hier mehrere Themen zusammenkommen und sich über die Jahre viel gesammelt hat, gebe ich ein mal alles von vorne bis hinten wieder und hoffe, dass ich vielleicht so mit mehreren Köpfen gemeinsam auf eine neue Idee oder eine andere Perspektive komme :angst:

2016 habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt und meinen ersten Kater, Frits (EHK/Bengal/Siam Mix), zu uns geholt. Dort hatten wir weit über 100 qm + die selbe Menge Keller und einen riesengroßen Garten im Wald, ohne Nachbarn etc. Da allerdings nicht weit eine Schnellstraße liegt, habe ich ihn an das Rausgehen am Geschirr gewöhnt, klappte ohne Probleme und er liebt es bis heute. Frits war von Beginn an sehr stark auf mich fokussiert, hat teilweise sogar vor der Dusche gewartet bis ich rauskam und ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt.

Es hat knapp über ein Jahr gedauert, bis ich meine Eltern soweit hatte, uns einen zweiten Kater anzuschaffen, also: 2018 kam Pinto (Maine Coone/Norwegische Waldkatze) zu uns. Die Eingewöhnung verlief anfangs recht gut, so zeigte sich der Alteingesessene offen und hatte großes Interesse am kleinen Pinto. Dieser war zu Beginn eher etwas eingeschüchtert und fauchte schnell mal, um seine Grenzen klarzumachen. Insgesamt gewöhnte er sich aber schnell ein und das Miteinander klappte gut.
Nach etwa einem Jahr (könnte auch weniger sein, ganz so genau kann ich es nicht mehr sagen) fing er allerdings an unrein zu sein, so begann er auf den Teppich im Wohnzimmer zu urinieren. Das kam leider seitdem regelmäßig vor. Beim Tierarzt waren wir selbstverständlich – Werte alle top. Wichtige Randnotiz: Ja, natürlich sind beide kastriert worden.

Zur Dynamik untereinander: Frits ist etwas dominanter und liebt es, Aufmerksamkeit zu bekommen. Generell zeigt er sich schnell mal eifersüchtig, sobald Pinto mehr Zuwendung erhält und stellt sich dazu oder dazwischen. Pinto hingegen sucht weniger unsere Nähe und beobachtet alles mehr aus der Distanz, lässt sich aber durchaus auch mal hochheben und streicheln. Beide "jagen" sich ab und zu mal durchs Haus und können sich auch mal anfauchen, mindestens so oft liegen aber auch beide zusammen und putzen sich.

2020 zog ich aus, in eine WG im vierten Stock mitten in der Stadt – Keine passende Umgebung wie wir fanden. Also ließ ich beide schweren Herzens bei meinen Eltern. Noch im selben Jahr begann das große Kratz- und Leckproblem bei Frits und damit auch unser Tierarztmarathon, der bis vor kurzem anhielt. Regelmäßig hat Frits kahle Stellen in den Innenseiten von Vorder- und Rückbeinen, besonders kahl ist meist der Bauch. Zwar wohnen beide noch bei meinen Eltern, gekümmert habe ich mich aber darum (Schließlich habe ich sie ja auch gekauft). So habe ich zusammengerechnet bestimmt schon weit über 3.000,- hingeblättert, war bei fünf versch. Ärzten und habe so einiges ausgetestet. So wurde auf eine Futtermittelallergie getippt: Über ein halbes Jahr das teuerste Allergiefutter geholt, keine Wirkung. Hausstauballergie (lässt sich ja ohnehin nicht testen) vermutet: Haus weitestgehend staubsicher gemacht, keine Wirkung. Bluttests, Röntgen, Magenuntersuchung, Mittel gegen Reizung des Darms,...
Die letzte (Übergangs-)lösung war, ein Mittel (Triam) gegen Juckreiz zu spritzen, hat ca sechs Wochen gehalten, danach ging es wieder los. Klar, man bekämpft das Symptom, nicht die Ursache. Obendrauf kann das Mittel auf Dauer Diabetes auslösen, weswegen er auch obendrauf immer mal wieder darauf getestet wurde, um auch das im Auge zu behalten.
Kurz um: Nichts hat langfristig etwas gebracht.
Bis ich am Mittwoch in die Arztpraxis bin, wie immer mit Frits in der Box, der schon auf die Spritze gewartet hat. Als ich dann in den Raum kam, hatte ich einen Tierarzt, den ich in den zwei Jahren in der Praxis noch nie zuvor hatte. Als ich dann sagte, Frits müsse mal wieder seine Spritze bekommen, da wir leider noch immer nicht wissen, was für eine Allergie er denn nun hat, untersucht er kurz den Kater, schaut mich an und sagt: "Der hat keine Allergie, das ist Psychosomatisch. Der Kater ist Stress ausgesetzt und leckt sich daher wund – Eine Allergie hat er nicht, das verspreche ich Ihnen.". Ihr könnt euch vorstellen, dass mir fast die Kinnlade runtergeklappt ist. Vermutet haben wir das alle schon öfter, auch haben alle Ärzte zuvor immer mitschwingen lassen, dass es stressbedingt sein kann. Allerdings hatte mir zuvor kein Arzt so eine konkrete Aussage gegeben, weswegen ich mir natürlich furchtbar vorkam. :traurigguck:


Stand jetzt: Nach Besprechen mit meiner ganzen Familie habe ich mich vorgestern dazu entschlossen, beide Kater zu mir zu holen. Ich wohne mittlerweile nicht mehr in der WG, sondern mit meinem Partner zusammen in einer 65 qm Wohnung, etwas außerhalb der Stadtmitte. Er hat allerdings eine leichte Katzenhaarallergie, die sich durch Schnupfen ankündigt. Daher war der Kompromiss, dass beide nicht ins Schlafzimmer dürfen.
Seit gestern scheinen sie sich schon "relativ wohl" zu fühlen: Beide haben schon die ganze Wohnung erkundschaftet, sind auf Toilette gegangen und haben auch gefressen.

Dennoch stellt sich mir hier nun die große Frage: Habe ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen? Für mich ist verhaltenstechnisch, aber auch durch die Aussage des Tierarzt recht eindeutig, dass Frits großen Stress verspürt, wenn ich nicht bei meinen Eltern bin. Ihm geht es offenbar nicht gut, gerade was die Folgen des Stressleckens angeht (kleine offene Wunden etc.). Er ist ausgeglichener und ruhiger, sobald ich mal länger bei ihm bin, was sich natürlich auch auf Pinto positiv auswirkt. Wir haben das Gefühl, dass Frits so seinen "Frust" nicht mehr an seinem Genossen "auslässt".
Aber die klaren Nachteile für beide: Sie haben deutlich weniger Platz und vor allem keinen (eigenen) Garten mehr. Ich könnte zwar mit beiden nach wie vor an der Leine raus, allerdings ist das hier mit viel mehr Hürden verbunden – Eine Etage runter durchs Treppenhaus, dann in den Keller und in den Garten. Wobei man hier auch anmerken muss, dass wir Nachbarn mit Hunden haben, die auch ab und zu im Garten sind! Klar lässt sich das Takten, allerdings sind das alles "Hindernisse", mit denen sich beide noch nie auseinander setzen mussten und natürlich auch Stress bedeuten, gerade am Anfang.

Was meint ihr? Ich habe leider das Gefühl, dass irgendwer hier den kürzeren Ziehen muss, egal wie man es löst. Zum einen möchte ich den Stressfaktor von Frits nehmen und auch hoffentlich Pintos Unreinheitsproblem lösen, zum anderen möchte ich beiden keinen Umstand (wesentlich kleinere Wohnung, weniger Zugang zu Garten) zumuten, durch den beide auf Dauer leiden. :hm:

Daher bitte ich um eure Eindrücke, Ratschläge, Erfahrungen oder Einschätzungen des Ganzen und bin euch dafür schon jetzt unendlich dankbar!!! :herz:

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Re: Unsauberkeit und Stress durch Vermissen?

Beitrag von Tiedsche »

Hallo und Willkommen bei uns.
Ich hab mal den anderen Thread hier reinkopiert, weil die Infos jetzt in 2 Threads verteilt sind,
Hier im Thread gibts zB schon Antworten auf einige Fragen von mir.
moinaffe hat geschrieben:
So 30. Jun 2024, 20:14
Hallo zusammen,

Ich bin aktuell mehr als ratlos und brauche dringend einen frischen, neutralen Blick auf die Situation.

Die Kater:
Frits (geb. 2016) kam als Kitten zu uns (damals habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt). Er war von Beginn an sehr anhänglich und auf mich fokussiert, so ist er mir überall hin gefolgt und man kann definitiv davon sprechen, dass ich bis heute seine Bezugsperson bin. Er liebt Körperkontakt und ist vom Charakter eher dominant, wird schnell mal eifersüchtig, sobald sein Genosse mal gerufen wird oder mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Pinto (geb. 2018) kam ebenfalls als Kitten zu uns. Zwischen beiden liegen also knapp 1,5 Jahre. Er ist eher schüchtern und zurückhaltend, lieber betrachtet er das Geschehen vom einem sicheren Punkt aus, das reicht ihm schon.

Beide sind erst nach 12/13 Wochen zu uns gekommen, kastriert und gehen an der Leine raus.

Das Miteinander:
Es kommt häufig dazu, dass beide einander jagen, gelegentlich wird auch mal gefaucht, sollte der andere Grenzen überschreiten. Verletzungen o.ä. gab es jedoch nicht. Pinto wird oft durch Frits eingeschüchtert, besonders zeigt sich das in folgenden Situationen: So frisst Pinto hektisch sein Futter und kommt meist wieder, sobald Frits weg ist. Frits beobachtet ihn ab und zu wenn sein Genosse auf Klo geht und sobald Pinto mal auf dem Sofa neben einem liegt, drängt sich Frits dazwischen. Generell merkt man Pinto an, dass eine Grundnervosität herrscht, was sogar dazu geführt hat, dass er unrein ist und regelmäßig auf den Teppich uriniert. Seitdem ich vor 4 Jahren ausgezogen bin, haben bei Frits (da er ja sehr auf mich bezogen ist) Leck- und Kratzanfälle begonnen – Aus Stress, wie mir der Tierarzt Mittwoch bestätigte. Wir haben das Gefühl, dass ihm die Distanz zu mir zu schaffen macht und er seinen Frust an dem armen Pinto auslässt. Dennoch gibt es sehr häufig Momente in denen beide gemeinsam bzw. nebeneinander schlafen und sich auch säubern, das klappt gut.

Nun kommen wir zu meiner Frage, mit der ich mich nun schon lange beschäftige und große Unsicherheit habe: Macht es Sinn, beide nach 6 Jahren voneinander zu trennen? Mittlerweile haben meine Eltern und ich das Gefühl, dass Pinto wesentlich erleichterter wäre, wenn Frits nicht wäre und er sein Revier nicht mehr markieren muss. Der regelmäßige Ausgang an der Leine wäre ihm nach wie vor geboten und er hätte endlich seine Ruhe. Frits hingegen könnte zu mir und meinem Partner ziehen, die Wohnung ist kleiner als das Haus meiner Eltern, aber gegebenenfalls wäre ein Ausgang auch hier mit Leine möglich. So wäre ich endlich wieder mit ihm und er hätte keine "Konkurrenz", um nach meiner Aufmerksamkeit zu buhlen. Allerdings weiß ich auch, dass Katzen im Normalfall keine Einzelgänger sind und durchaus Gesellschaft benötigen, weswegen ich bisher auch strikt gegen eine Trennung war und mich dafür eingesetzt habe, dass beide zusammenbleiben. Und falls man sich jetzt die Frage stellen sollte, weshalb man so lange damit gefahren ist: Beide können im Alltag durchaus nebeneinanderher leben und auch das gemeinsame schlafen und sauber machen klappt, wie bereits oben geschildert, problemlos. Daher dachte ich immer: Naja, brauchen tun die beiden sich ja als Partner schon. Aber womöglich habe ich mich da auch völlig verrannt und von vornherein die falsche Entscheidung getroffen, nun stehe ich vor einem Dilemma und fühle mich furchtbar... Dabei möchte ich nur das Allerbeste Leben für beide Samtpfötchen. :hm:

Ich freue mich sehr über jeden Erfahrungsbericht und jede Meinung von außen!! :daumen:
Tiedsche hat geschrieben:
Mo 1. Jul 2024, 15:13
Nur mal ein Gedanke:
Du schreibst, dass beide Kater an der Leine rausgehen.
Passiert das regelmäßig, also in Routinen oder nur sporadisch?
Da die Kater ja generell miteinander klar kommen, vermute ich ein anderes Problem als ihr Zusammenleben. Vielleicht reicht einem oder beiden Katern die Wohnungshaltung nicht, weil sie es kennen rausgehen zu dürfen, aber halt sehr kontrolliert oder aber einer nicht ausgelastet ist....
Das kann Stress auslösen, der sich irgendwie entläd...in Unsauberkeit....schlechter Laune die am Gegenüber abreagiert wird :nix:
Mit 6 Jahren sind sie auch keine ganz jungen Kater mehr. Habt ihr mal nen Check machen lassen, ob gesundheitlich alles top ist?
zB führt Blasenentzündung oft zum wildpinkeln weil schmerzhaft und dann wird das Clo gemieden, weil es mit dem Schmerz verbunden wird. Blasenentzündung wird auch gern durch Stress ausgelöst.


Hinzugefügt nach 18 Minuten 15 Sekunden:
Jetzt noch etwas zum ersten Text, der einiges mehr an Info hergibt.
Soweit ich verstanden habe sind die Kater jetzt bei dir. Ein Bengal-Siam-mix und ein Maine Coone-mix.
Der Bengalmix hat schon länger ein Kahlleck-problem (seit du ausgezogen bist) und der andere ist derjenige, der unsauber ist. TA plädiert für Stress als Auslöser bei beiden.
Jetzt hast du deshalb die Kater zu dir in die 65m2 Wohnung geholt (vorher : 100 qm + die selbe Menge Keller und einen riesengroßen Garten im Wald, ohne Nachbarn etc. Da allerdings nicht weit eine Schnellstraße liegt, habe ich ihn an das Rausgehen am Geschirr gewöhnt.) Da dein Freund allergisch reagiert, geht davon noch die m2 vom Schlafzimmer ab. d. H die Kater haben jetzt viel weniger Raum (auch für einen lebhaften Einzelkater wäre das zuwenig ohne Zugang zu Kumpel und Schlafzimmer).
Vermutlich arbeitet ihr nicht Zuhause. D, h. die Kater sins auf weniger Raum den ganzen Tag alleine? und nachts können sie nicht ins Schlafzimmer. Verbringen also kaum Zeit bei oder mit euch.
Gibts du den Langhaarkater wieder zu deinen Eltern ist der Bengalmix auf wenig Raum auch noch "Tag und Nacht" allein.
Ganz ehrlich klingt das für mich nach keiner vernünftigen Lösung, Leider.
Fitz ist im besten Alter, wohl rassetypisch sehr anhänglich und rassetypisch sehr lebhaft und intelligent sind diese Katzen meist leider auch. Aus Frust mobbt er den anderen ab und an
Ich bin weit weg im Internet, aber ich vermute die Ursache ist ein unausgelasteter Kater. Ob bei deinen Eltern mit viel Raum oder bei dir auf wenig Raum wird da wohl das Grundproblem nicht ändern :nix:
Wäre ich in eurer Situation würde ich mir wirklich einen Katzenprofi suchen, der die Situation vor Ort analysiert. Da muß man schauen, dass man Jemanden findet der gut ist. Vielleicht gibt es eine Lösung zur Auslastung, vielleicht muß man grundsätzlich schauen, ob der Kater/die Kater bei euch am der richtigen Platz sind. Das kann man aus der Ferne nicht beurteilen und das kann auch kein TA ohne Zusatzausbildung "Katzenverhalten" bei einem kurzen Untersuchungstermin nicht beurteilen.

Übergangsmäßig könntest du versuchen ob du Frits mit Clickern ein wenig glücklicher machen könntest. Das ist nie verkehrt und hilft sicher. Die Lösung wird es eher nicht sein, wenn der Kater einfach unterfordert sein sollte.

Alles nicht wertend gemeint, es sind einfach meine spontanen Gedanken dazu.
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moinaffe
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Re: Unsauberkeit und Stress durch Vermissen?

Beitrag von moinaffe »

Ich denke, dass du absolut recht hast. Das Trennen kam nach wie vor nicht in Frage. So wie du schon geschildert hast – Die Vorstellung, dass der kleine Schatz auch noch tagsüber alleine ist, ohne Partner, bricht mir das Herz. Generell hat sich mir bereits nach zwei Tagen die Kehle zugeschnürt. Dieser Anblick, beide auf nur 55 qm2 zu halten, hat mir das Herz gebrochen :heul:

Also, kurzer Hand den (Rück-)Umzug vorbereitet. Die ersten paar Stunden war der ängstlichere Pinto wieder in gewohnter Umgebung, danach kam Frits dazu. Was soll ich sagen? Erste Nacht im alten Heim, beide lecken sich sauber und schlafen anschließend die halbe Nacht gemeinsam auf dem Bett. Pinto wirkt etwas zugänglicher, begonnen hatte das bereits am ersten Tag in unserer (zu kleinen) Wohnung.

Keine Frage, es ist viel hin und her gewesen, allerdings wollte ich mit dieser Option nichts ungetestet lassen. Aber, wie du bereits sagtest: Das konnte nicht die Lösung sein. Beide waren gestern auch schon wieder in ihrem geliebten Garten – viel geschnuppert, Gras gegessen. Und so doof es auch klingen mag, bin ich froh, dass du durch deine Vermutung auch meine Vermutung bestätigst: Beide sind zu wenig ausgelastet, da hilft auch das Riesenhaus nichts! Also habe ich kurzer Hand mal, gemeinsam mit meinen Eltern, einen Plan ausgeklügelt.

Täglich: Katzen kommen raus in den Garten, werden gebürstet, verschiedene Spiele werden angeboten (Klickerspiele sind eine gute Idee!), viel mehr aktive Zuneigung gegenüber Pinto
Grundsätzlich: Ein größeres Katzenklo wird angeschafft für den größeren Pinto, der Teppichboden wird ersetzt

So oder so, die Langeweile muss besiegt werden! Ich danke dir sehr für deine Mühe und deine Antwort :lo:

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Re: Unsauberkeit und Stress durch Vermissen?

Beitrag von Motte42 »

Wow, das ging ja schnell. :grins_gelb:

Die Entwicklung klingt doch gut. Ich hoffe, es läuft weiterhin so positiv für die Beiden. :daumen:

Als Katzenklo könnt ihr z.B.eine große Samlabox von Ikea anbieten. Die war bei uns immer sehr beliebt.

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Re: Unsauberkeit und Stress durch Vermissen?

Beitrag von Tiedsche »

Ich wünsche euch viel Erfolg.
Da hast du wohl Glück dass deine Eltern mitspielen und auch an den Katern hängen.
Clickern ist wirklich eine gute Sache und wenn man es als Routine einführt macht es nicht nur den Katern, sondern auch den Menschen Spaß.
Das ist ne ganz gute Einführung https://katzentraining.wordpress.com/20 ... schritt-1/

Der Leinengang sollte übrigens auch als Ritual stattfinden und nicht nach Laune des Menschen. Sonst kann das durchaus das Gegenteil von gut gewollt sein. Katzen laufen täglich ihr Revier ab und wenn das nicht möglich ist macht das Stress. Sollte man sich also für Leinengang entscheiden, muß einem das klar sein.
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