Bitte um Hilfe/Tipps zu IBD

+Ti-Ta-Toffee+
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Re: Bitte um Hilfe/Tipps zu IBD

#842996

Beitrag von +Ti-Ta-Toffee+ »

Unsere Toffee haben wir aus dem Tierschutz, die hat seit Tag 1 erbrochen und Durchfall gehabt. Nach vielen Tierarztterminen wurde auch IBD diagnostiziert. Es war eine monatelange Odysee und wir dachten zwischendurch, es wird gar nicht besser. Das mit dem Hinkauern und dem Schmerzgesicht hat sie anfangs ständig gemacht.

Sie bekommt Cortison in Tablettenform, anfangs auch Antibiotika. Es hat wirklich viele Wochen gedauert, aber dann wurde es besser, immer wieder allerdings mit Rückschlägen. Mit dem Cortison konnten wir jetzt nach und nach runtergehen.

Sie bekommt von Mjamjam die Sorte Huhn, alles andere verträgt sie nicht. Richtig viel hat bei ihr geholfen, ihr ganz viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu geben, das war ein echter Game-Changer. Sie hat inzwischen 2 Futterautomaten und bekommt ihre Mahlzeiten auf 6 Portionen über den Tag verteilt, die letzte um 24:00 Uhr. Das hat wirklich viel geholfen, sonst hat sie auf jeden Fall morgens erbrochen, wahrscheinlich weil zu viel Magensäure im Bäuchlein war, das macht sie jetzt gar nicht mehr.

Trockenfutter bekommt sie gar nicht, wir vermeiden jetzt auch Leckerchen, da sind ja doch viel Zusatzstoffe drin, habe jetzt auch gehört, dass Hefe dem Darm schadet. Von Mjamjam gibt es getrocknete Hühnermägen und Shrimps, das gibt es dann als Leckerchen.

Wir versuchen jetzt, noch weiter mit dem Cortison runterzugehen, da ihre Nierenwerte und ihr Herz wohl schon etwas drunter leiden.
Im Moment bekommt sie auch B12-Spritzen, das müssen wir aber irgendwie anders regeln, das ständige ins-Körbchen-Packen und rumfahren stresst sie so extrem. Informiere mich gerade, ob man das nicht auch ins Futter mischen kann.

Probier das auf jeden Fall mal aus mit vielen kleinen Futterportionen, das hat bei uns sehr gut geholfen!


Trixi
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Re: Bitte um Hilfe/Tipps zu IBD

#848021

Beitrag von Trixi »

Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher, ob unsere 11Jahre alte Katze wirklich ibd hat, aber man kann verdickte Dünndarmschlingen fühlen, sie hat 20% ihres Körpergewichts verloren und täglich mehrmals erbrochen. Seit ich ihr nur noch sensitivity control Nassfutter von Royal Canin, das sie zuvor nur ab und an bekam, ausschließlich in Kombination mit frisch gekochtem Hühnchen gegeben habe, hat sich ihr Gewicht auf einem höheren Niveau eingependelt und das Erbrechen komplett gestoppt. Die Futterumstellung war nicht so abrupt, da die das Futter von unserem Kater her ja schon kannte . Ich habe zwar auch hydrolisiertes Nassfutter von Hills ausprobiert, nur das hat sue komplett verschmäht. Danach habe ich alles so belassen. Nur einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen ihr gekochte Hühnchenmägen zu geben und prompt hat sie wieder gespuckt. Die Ultraschallaufnahme zeigte nun nach 6 Wochen zwar keine Verbesserung des Dünndarms, aber das ewige Erbrechen ist verflogen und sie hat auch wieder 600 g innerhalb von 6 Wochen zugenommen. Ich hoffe, es geht so noch ein Weilchen, denn sie spielt wieder und beobachtet im Garten auch wieder die Mäuse. Prednisolon können wir ihr nicht geben, da sie zudem herzkrank ist. Und da beißt dich die katze in den Schwanz. Hoffen wir, dass der Blutverdünner und die Entwässerungstablette, die sie täglich nehmen muss, den Darm nicht allzu sehr angreift. Wir wünschen uns, dass sie noch ein paar schöne Wochen hat.


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rübe
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Re: Bitte um Hilfe/Tipps zu IBD

#848163

Beitrag von rübe »

Trixi hat geschrieben: Di 4. Nov 2025, 00:02

Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher, ob unsere 11Jahre alte Katze wirklich ibd hat, aber man kann verdickte Dünndarmschlingen fühlen, sie hat 20% ihres Körpergewichts verloren und täglich mehrmals erbrochen. Seit ich ihr nur noch sensitivity control Nassfutter von Royal Canin, das sie zuvor nur ab und an bekam, ausschließlich in Kombination mit frisch gekochtem Hühnchen gegeben habe, hat sich ihr Gewicht auf einem höheren Niveau eingependelt und das Erbrechen komplett gestoppt. Die Futterumstellung war nicht so abrupt, da die das Futter von unserem Kater her ja schon kannte . Ich habe zwar auch hydrolisiertes Nassfutter von Hills ausprobiert, nur das hat sue komplett verschmäht. Danach habe ich alles so belassen. Nur einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen ihr gekochte Hühnchenmägen zu geben und prompt hat sie wieder gespuckt. Die Ultraschallaufnahme zeigte nun nach 6 Wochen zwar keine Verbesserung des Dünndarms, aber das ewige Erbrechen ist verflogen und sie hat auch wieder 600 g innerhalb von 6 Wochen zugenommen. Ich hoffe, es geht so noch ein Weilchen, denn sie spielt wieder und beobachtet im Garten auch wieder die Mäuse. Prednisolon können wir ihr nicht geben, da sie zudem herzkrank ist. Und da beißt dich die katze in den Schwanz. Hoffen wir, dass der Blutverdünner und die Entwässerungstablette, die sie täglich nehmen muss, den Darm nicht allzu sehr angreift. Wir wünschen uns, dass sie noch ein paar schöne Wochen hat.

Oh Mann, 600 g Zunahme in 6 Wochen klingt doch aber schonmal gut :biggrin: ! Es ist einfach furchtbar, wenn sich mehrere Erkankungen gegenseitig in den Behandlungen ausschließen :trost: :traurigguck: . Ich habe ja auch einen Kater, bei dem Asthma, HCM, IBD und Diabetes diagnostiziert wurde - bei ihm ist aber die IBD/ Unverträglichkeit das, was ihn im Alltag beeinträchtigt. Er ist aber auch schon 17 +, bekommt ausschließlich RC Gastroinstinal, zudem Prednisolon und Senvelgo wegen des Diabetes und mit dem Rest leben wir halt. Das muss man aber im Einzelfall entscheiden. Wenn euer Kater wieder spielt, nicht erbricht und zugenommen hat: hört sich das nach Lebensqualität an :biggrin: ! Ich mache alle 3 Monate ein geriatrischer Profil mit gastro-Profil, damit man alles im Blick hat, und mindestens einmal / Jahr einen Ultraschall Bauchraum. Zähne/ FORL ist bei eurem Kater abgeklärt?

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Tiedsche
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Re: Bitte um Hilfe/Tipps zu IBD

#848249

Beitrag von Tiedsche »

Hallo @Luna Star
Würdest du bitte das Foto löschen, da es nicht dein Foto ist, sonst muss ich das leider tun.

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